Eindrücke vom Stadtteilrundgang

Vergangenen Montag fand anlässlich des 8.Mai , dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, ein Antifaschistischer Stadtteilrundgang statt.

Mit ca. 30 Teilnehmenden war der Rundgang gut besucht! Wir besuchten mehrere Stolpersteine im Musikerviertel und Umgebung. Stolpersteine dienen dem Gedenken von AntifaschistInnen, die Widerstand leisteten & dem öffentlichen Sichtbarmachen von Opfern der Nazis.

Zwei Vertreter des VVN (Verbund der Verfolgten des Naziregimes) Kaiserslautern erzählten an allen Stolpersteinen etwas über die Geschichten der Personen, für die die Steine symbolisch stehen.

Wir empfinden Stolpersteine als einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachung lokaler antifaschistischer Geschichte.

Ganz nach dem Spruch „Erinnern heißt kämpfen“ rufen wir dazu auf sich heutigen Neonazis & Rechtspopulist*innen entgegenzustellen. Gleichzeitig wollen wir klarstellen: Eine sozial gerechte Gesellschaft ist wesentliche Grundlage dafür, rechten Einstellungen den Nährboden zu entziehen!

Aktion zum Workers‘ Memorial Day

Am gestrigen Freitag, dem Workers‘ Memorial Day, verteilten wir in der Shopping Mall „K in Lautern“ Flyer an Kund_innen und Beschäftigte. Ziel war es die dortigen Arbeitsverhältnisse zu thematisieren.

So verteilten wir informative Flyer an Kund_innen, die über die Verhältnisse aufklären sollten, unter denen Beschäftigte in der Mall arbeiten.

So wird oft unter dem Mindestlohn gezahlt, einige Arbeitsplätze sehen kein Tageslicht und sanitäre Einrichtungen sind mitunter nur unzureichend vorhanden.

An Beschäftigte teilten wir die FAU (Freie ArbeiterInnen Union) Broschüren „Dein Recht im Minijob“ aus, hier stießen wir auf viel Interesse.

Entgegen weit verbreiteten Meinungen haben zum Beispiel auch im Minijob Beschäftigte Anspruch auf Lohnfortzahlung während des Urlaubs. Es wichtig bestehende Rechte zu kennen und diese einzufordern, denn gerade in prekären Beschäftigungsverhältnissen (wie z.B. Minijobs) oder bei migrantischen Arbeiter*innen versuchen Chefs die Unwissenheit für sich auszunutzen.
Weiterhin wiesen wir auf eine Ende Mai, am 30.05. um 19 Uhr, im Eselsohr stattfindende Beratung zum Thema prekäre Beschäftigungsverhältnisse & Hartz IV hin.
Dies war sicher nicht die letzte Aktion dieser Art, das positive Feedback seitens der Beschäftigten zeigt, dass Bedarf besteht. Wenn ihr Interesse an solchen einer Aktionen habt oder euch mit ähnlichen Themen beschäftigt, dann meldet euch gerne bei uns. Die Broschüren liegen im Eselsohr aus und können kostenlos mitgenommen werden, , online sind sie hier anzuschauen: http://minijob.cc/?p=863

[22.4.] Zugtreffpunkt zur anarchistischen Buchmesse Mannheim

Am Samstag. den 22.4. wird um 9:58 die S-Bahn nach Mannheim genutzt um gemeinsam zur anarchistischen Buchmesse in Mannheim zu gelangen. Nach Möglichkeit werden Gruppentickets besorgt.

Wer noch mitkommen möchte kommt am Samstag um 9:40Uhr vor den Haupteingang des Hauptbahnhofs.

Für weitere Infos über die Buchmesse folgt dem Link: http://buchmessemannheim.blogsport.eu/

Audio Mitschnitt vom letzten Antifaschistischen Freitag online!

Für alle, die den Vortrag nicht live hören konnten, gibt es von nun an die Möglichkeit, das hier nachzuholen:
 
https://archive.org/details/07.04Schnitt
 
Die angeregte Diskussion danach haben wir der Privatsphäre der Besucher*innen wegen rausgeschnitten.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Lautrer AfD-Direktkandidat für die Bundestagswahl 2017, Stefan Scheil, vertritt die Ansicht, Nazideutschland habe nicht die Schuld am Zweiten Weltkrieg. Denn für diesen seien andere Faktoren, wie diplomatische Beziehungen und Geschehnisse aus den Jahrzehnten davor, verantwortlich. Dabei blendet er völlig aus, dass es die menschenverachtende Ideologie und Politik der Nazis war, die für den Krieg verantwortlich war.
Wir sollten diese geschichtsrevisionistischen Positionen, neben den rassistischen und antisozialen Positionen der AfD betonen, um die AfD zu bekämpfen. Gleichzeitig ist es unerlässlich eine eigene soziale und emanzipatorische Politik zu vertreten und zu praktizieren, um Perspektiven jenseits von Nationalismus und Kapitalismus zu eröffnen.
Lasst uns Alternativen von unten schaffen!

[7.4.] Antifaschistischer Freitag im April

Wir laden euch herzlich zum „Antifaschistischen Freitag“ im April ein!

7.4.17 , 20 Uhr , Eselsohr (Pirmasenser Straße 48, KL)

Thema:
Die AfD und Nazideutschland – Ein kompliziertes Verhältnis.

Vortrag und Diskussion zum Geschichtsbild des Lautrer AfD-Direktkandidaten Stefan Scheil und den Folgerungen für antifaschistische Praxis.

Die AfD zehrt davon, trotz ihrer rechten und rassistischen Positionen nicht in einen Topf mit Naziparteien wie der NPD geworfen zu werden. Offen neonazistische Umtriebe werden vom Bundesvorsitz, wenn auch sehr lasch, bekämpft. Gleichzeitig findet im parteiinternen Machtkampf eine immer weitere Verschiebung nach rechts statt. Auf lokaler Ebene schlug sich dies in der Wahl Stefan Scheils zum Direktkandidaten für den Bundestag für Kaiserslautern nieder, Weiterlesen

[30.3.] Offenes Treffen

Am Donnerstag, den 30.3., findet um 18 Uhr im Eselsohr (Pirmasenser Straße 48, 67655 Kaiserslautern) unser offenes Treffen statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen vorbeizukommen.

[10.3.] Antifaschistischer Freitag – Filmvorführung

Im Rahmen der März Ausgabe der monatlichen Veranstaltungsreihe „Antifaschistischer Freitag“ zeigen wir am Freitag, 10.03. , 19 Uhr im Eselsohr – Libertärer Infoladen & Kulturtreff den Film „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“, welcher im Jahr 2016 von Antifa Nordost (http://antifa-nordost.org/) aus Berlin und left report veröffentlicht wurde. Für eine Beschreibung des Films auf den Link hier klicken.
Anschließend ist noch Raum für Austausch und gemeinsames Beisammensein. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.

Tausende Flyer in Briefkästen verteilt – Stoppt die Hetze gegen Geflüchtete!

Vorurteile gegenüber geflüchteten Menschen sind weit verbreitet und bleiben leider oft ohne Gegenargumentation.

Um dem entgegen zu wirken wurden von der “Anarchistischen Initiative Kaiserslautern“ am heutigen Samstag, sowie an einem Samstag im Januar mehrere tausend Flyer in Kaiserslautern verteilt, die einige dieser Vorurteile aufgreifen und widerlegen. So ist z.B. statistisch widerlegt, dass die Kriminalitätsrate im Umfeld von Asylunterkünften steigt.

Die Flyer wurden im Innenstadtgebiet von Kaiserslautern sowie auf dem Kotten und dem Gebiet um die Friedensstr. in Briefkästen verteilt, oder in Geschäften ausgelegt.
Die Flyer wurden zeitgleich bundesweit auch in folgenden anderen Städten durch anarchistische Gruppen verteilt: Offenburg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Bonn, Köln, Göttingen, Berlin.

Den gelayouteten Flyer könnt ihr hier als pdf ansehen: http://lbquadrat.org/wp-content/uploads/2017/01/vorurteileFlyer2016.pdf